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Tennisschläger: Kopflastig vs. Griffschwer erklärt
Vergleich3. Dezember 2025·7 min Lesezeit·Laura Schmidt

Tennisschläger: Kopflastig vs. Griffschwer erklärt

Beim Tennisschläger-Kauf stolpern viele Spieler früher oder später über die Begriffe kopflastig und griffschwer. Gemeint ist damit die Balance des Schlägers – also wo sein Gewichtsschwerpunkt liegt. Dieser Unterschied beeinflusst dein Spiel mehr, als viele zunächst denken.

Ein kopflastiger Schläger hat sein Gewicht eher im Kopfbereich. Das sorgt für mehr Schwungmasse und damit mehr Power bei Grundschlägen, ohne dass du dafür extrem kräftig zuschlagen musst. Gerade Spieler mit kompaktem, technisch sauberem Schwung profitieren von diesem zusätzlichen Antritt. Der Nachteil zeigt sich am Netz: Der Schläger reagiert etwas langsamer, was schnelle Reflexvolleys erschwert.

Ein griffschwerer Schläger verlagert das Gewicht Richtung Griff. Dadurch lässt er sich schneller und wendiger führen, was besonders am Netz und bei schnellen Ballwechseln ein Vorteil ist. Auch für Spieler mit langem, ausholendem Schwung ist ein griffschwerer Schläger oft angenehmer, weil er sich nicht so behäbig anfühlt. Dafür musst du für vergleichbare Power selbst mehr Schwungenergie einbringen.

Für welchen Typ du dich entscheidest, hängt stark von deinem Spielstil ab. Grundlinienspieler mit viel Topspin und kräftigem Schwung kommen oft mit kopflastigen Modellen besser zurecht, während Serve-and-Volley-Spieler oder Anfänger, die noch an ihrer Technik arbeiten, häufig mit griffschweren oder ausbalancierten Schlägern glücklicher sind. Am besten testest du beide Varianten im Fachgeschäft oder leihst dir Modelle aus – die Unterschiede spürst du meist schon nach wenigen Bällen deutlich.

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