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Softboard vs. Shortboard: Welches Surfboard für Einsteiger?
Vergleich15. Dezember 2025·7 min Lesezeit·Laura Schmidt

Softboard vs. Shortboard: Welches Surfboard für Einsteiger?

Kaum eine Frage wird unter Surf-Einsteigern so oft diskutiert wie die nach dem richtigen ersten Board. Die Auswahl reicht von großen, weichen Softboards bis zu schlanken Shortboards, wie man sie aus dem Wettkampfsurfen kennt. Beide haben ihre Berechtigung, aber für sehr unterschiedliche Phasen im Surflernprozess.

Softboards sind breiter, dicker und haben eine weiche Oberfläche aus Schaumstoff statt harter Fiberglas-Beschichtung. Das macht sie stabiler im Wasser, sie fangen Wellen leichter an und verzeihen Fehler beim Aufstehen. Gleichzeitig ist die weiche Oberfläche deutlich sicherer, ein Treffer durch die eigene Finne oder Kante tut auf einem Softboard viel weniger weh als auf einem harten Board. Genau deshalb sind Softboards die klare Empfehlung für die ersten Surfstunden und Anfängerkurse.

Shortboards sind kürzer, schmaler und deutlich wendiger, verlangen aber auch viel mehr Balance und Wellengefühl. Wer noch nicht sicher aufstehen und die Welle lesen kann, wird auf einem Shortboard vor allem eines tun: viel schwimmen und wenig surfen. Der Vorteil zeigt sich erst, wenn man Turns fahren und steilere, schnellere Wellen anspielen möchte, dann bietet ein Shortboard deutlich mehr Kontrolle und Präzision als ein sperriges Softboard.

Unsere Empfehlung: Anfänger sollten unabhängig vom eigenen sportlichen Ehrgeiz erst einmal auf einem Softboard lernen, im Kurs oder als Leihboard. Sobald du zuverlässig aufstehst, Wellen anpaddeln kannst und dich sicherer fühlst, lohnt sich der Umstieg auf ein etwas kleineres, sogenanntes Funboard oder Mini-Malibu als Zwischenschritt, bevor irgendwann ein echtes Shortboard folgt. Der direkte Sprung vom ersten Tag ins Wasser auf ein Shortboard führt bei den meisten nur zu Frust, nicht zu schnellerem Lernerfolg.

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