
Hyrox Race-Day: Die richtige Ausrüstung für den Wettkampftag
Die Vorbereitung auf Hyrox läuft über Wochen, doch am Wettkampftag selbst entscheiden oft kleine Ausrüstungsdetails über ein angenehmes oder ein quälendes Renn-Erlebnis. Anders als bei der allgemeinen Trainingsvorbereitung geht es hier konkret darum, was am Start- und Zielbereich sowie während der acht Stationen wirklich zählt.
Beim Schuhwerk gilt am Renntag: nichts Neues ausprobieren. Trage die Schuhe, mit denen du auch trainiert hast, idealerweise schon eingelaufen und für mehrere lange Trainingseinheiten getestet. Wichtig ist eine Sohle, die sowohl beim Laufen als auch bei den Kraftstationen wie Sled Push und Sled Pull genug Grip bietet, ohne beim Rudern oder bei den Wall Balls zu klobig zu sein. Wechselsocken solltest du zwar nicht zwingend während des Rennens wechseln, aber ein trockenes Paar für danach gehört in jede Wettkampftasche.
Bei der Kleidung zählt vor allem, was nicht scheuert. Enganliegende Kompressionskleidung reduziert das Risiko von Blasen und Scheuerstellen an Stellen, an denen lose Kleidung bei den funktionellen Übungen reibt, etwa unter den Achseln beim Farmers Carry. Ein leichter Gürtel oder eine kleine Trinkgürteltasche für Gel oder Elektrolyttabletten kann sich lohnen, sollte aber vorher im Training getestet werden – der Wettkampftag ist der falsche Moment für Experimente.
Für die Wechselzone und danach lohnt sich eine kleine, gut sortierte Tasche: trockene Kleidung zum Wechseln, ein Handtuch, ausreichend Wasser und ein schneller Snack mit Kohlenhydraten für die Regeneration direkt nach dem Zieleinlauf. Viele Erstteilnehmer unterschätzen, wie kalt es nach dem Rennen werden kann, sobald der Körper abkühlt – eine leichte Jacke im Gepäck ist daher kein Luxus, sondern sinnvoll.